Chateau Guiraud

Die Architektur

Die Architektur

Lange bevor es in der Mitte des 19. Jahrhunderts den Namen Château Guiraud erhielt, war dieses Anwesen aus dem 15. Jahrhundert unter der Bezeichnung "Adelshaus von Bayle" bekannt.

Dieser Name spiegelt die Authentizität und die Einfachheit wider, die auf Château Guiraud vorherrschen.

Das Hauptgebäude, in dem sich heute die Büros und drei Empfangssäle befinden, wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts gebaut und hat die natürliche Atmosphäre eines Wohnsitzes ohne auffälligen Luxus bewahren können. Es grenzt an die ältesten Gebäude, das Jagdrelais und den Barrique-Keller, an.

Die Mauern bestehen hier abwechselnd aus Holz und aus Stein, die Räume sind mit Wandteppichen (Aubusson-Nachbildungen) geschmückt. Jeder besitzt seinen eigenen Kamin, was ihnen ein natürlich warmes Ambiente verleiht. Ein regionaltypischer Fliesenboden bedeckt mit seinem natürlichen Glanz alle Räume im Erdgeschoss.

Erwähnenswert ist ebenfalls die protestantische Kapelle aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, als die Familie Guiraud das Gut erworben hatte. Sie ist an ein Gebäude angegliedert, in dem heute eine Schreinerwerkstatt und die Wohnung des Wächters untergebracht sind.

Das Gut besitzt noch einen dritten Gebäudeteil, in welchem sich die Traubenannahmestation, die Gärkeller, die Flaschenabfüllanlage, das Lager und der Hof für die landwirtschaftlichen Geräte befinden.